In der Ferne

Ein halbes Jahr in Indien. Hier schreiben wir unsere Erlebnisse nieder. Fuer Euch umsonst, natuerlich.

Montag, Dezember 12, 2005

Die indische Kunst zu werben Teil 2

Was fuer den deutschen Bauarbeiter der Winter ist fuer die Bewohner indischer Touristenorte der Monsun: Ausser Spesen nix gewesen...

Auch Matheran faellt in der Zeit von Juli bis Oktober in einen feuchten Tiefschlaf, allerdings keinen sonderlich angenehmen, sondern einen, der im Beutel, aehem, also im Geldbeutel richtig weh tut.

Wer macht sich auch schon freiwillig auf den Weg, um durch verschlammte Wege zu waten, um von dort in eine Nebelsuppe zu gucken? Aber halt, das ist nicht fair, findet voellig zu Recht das Matheraner Tourismus-Department, dass weder Druckerschwaerze noch Hirnzellen gescheut hat, um in einem Ortsfuehrer auf die wahren Freuden der Regenzeit in Matheran hinzuweisen.

Und wen das immer noch nicht ueberzeugt, dem Dauerregen- und -Sturm zuliebe in die Hillstation zu kommen, der hat wahrscheinlich waehrend des Monsuns schon andere Freizeitvergnuegen wie kurzweilige Darmspiegelungen oder Aktiv-Urlaube in Guantanamo im Terminkalender stehen...

Robin